Landesverband NRW-NordWest
CGPT - einfach - menschlich - gut

CGPT fordert Mitarbeiterbeteiligung

Die CGPT fordert die Postnachfolgeunternehmen Deutsche Post, Deutsche Telekom und Deutsche Bank/PB auf:

• Nicht nur die Aktionäre zu belohnen, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
• Nicht nur hohe Dividenden zu zahlen, sondern auch für die, die den Erfolg erwirtschaftet haben, eine Gewinnbeteiligung zu zahlen.
Dies kann auch durch Aktien geschehen und so die Beschäftigten am Unternehmen zu beteiligen.

Landesverband NRW-NW, Betriebsgruppe Nord

Im August 2022 trafen sich die Kolleginnen und Kollegen der Betriebsgruppe Nord endlich wieder zu einem Präsenztermin in Hamburg. Nach 2-jähriger Abstinenz gab es viel zu besprechen. Bei bestem Wetter hatte man als Tagungsort eine Barkassenfahrt über die Norderelbe und die Bille mit ihren Kanälen gewählt. Über die Probleme der Kolleginnen und Kollegen im Betrieb, Vorruhestandsregelung, Homeoffice, u.v.m. wurde gesprochen. Ebenso über neue Strukturen der CGPT und das Ergebnis der Betriebsratswahl im Frühjahr 2022. Der Zeitpunkt des Treffens war im Hin-blick auf die Coronakrise gut gewählt. Nach der Sitzung stärkte man sich bei bestem Wetter in der Speicherstadt. Einige Kolleginnen und Kollegen nutzen noch die Zeit, um von der Elbphilharmonie den Hafen von oben zu besichtigen. Bei den gleichzeitig stattfindenden „Hamburg Cruise Days“ waren die beiden Kreuzfahrschiffe AI-DA Prima, und die MSC Magnifica auch dabei.


Freier Samstag für alle Brief und Paketzusteller

Im Rahmen der Reform des Postgesetzes hat die CGPT dem Wirtschaftsministerium vorgeschlagen, dass der Universaldienst an 5 Tagen erbracht werden kann.
Der Samstag ist für alle Unternehmen im Bereich Paket- und Briefzustellung arbeitsfrei.
So kann Energie gespart werden:
• Die Mitarbeiter bekommen 2 Tage an jedem Wochenende zur Erholung.
• Die Kündigungswelle würde abebben und der Beruf attraktiver.
Aktuell fordert die britische Post vom Staat, dass der Samstag zustellfrei werden soll, um so Kosten zu sparen
CGPT die Fachgewerkschaft, nah am Zusteller.

Tarifforderung unserer Fachgewerkschaft

Für die
Entgeltgruppen 1 – 4 = 500 Euro
                            5 – 9 = 300 Euro
          darüber hinaus = 150 Euro
+ Wegfall der Gruppenstufe 0
+ Erhöhung zur nächsten Gruppenstufe alle 2 Jahre
+ Weihnachtsgeld nach einem Jahr Betriebszu-gehörigkeit
+ 200 Euro für Azubis
+ Laufzeit 12 Monate
+ Verlängerung der Postzulage
In den unteren Entgeltgruppen liegen unsere Kolleginnen und Kollegen nur noch knapp übern Mindestlohn und haben bei dieser Inflation große Angst vor der Zukunft. Benzin, Lebensmittel, Gas, Steuern, Versicherungen, Wasser, Lego Steine, Urlaub…, ist für alle gleich teuer.
* Diese Forderung sorgt, in den Entgeltgruppen, für mehr soziale Gerechtigkeit!!!
* Wie wertschätzend ist die Bezeichnung einer Gruppenstufe " 0 "?
* Warum muss jemand 26 Jahre im Betrieb arbeiten, um die letzte Gruppenstufe zu erreichen?
( 0-4 alle 4 Jahre, 4-7 alle 3 Jahre)
* Wer 12 Monate für das Unternehmen gearbeitet hat, hat jede Jahreszeit und jeden "Starkverkehr" erlebt und verdient das 13. Monatsentgeld!

Bilder dazu in unserer Galerie!

Die CGPT erhebt von der Zulage keinen Gewerkschaftsbeitrag.

Der gewerkschaftliche Mitbewerber von der sogenannten Einheitsgewerkschaft betrachtet die Zulage als Sonderzahlung und wird hierfür Gewerkschaftsbeitrag einbeziehen. Der Mitbewerber hatte die Corona Zulage gar nicht gefordert - ja hatte sogar Bedenken, dass dadurch das Tarifergebnis für 2020/2021 schlechter ausfallen könnte.

Wir als CGPT stellen fest:

Wir finden den Corona Bonus in Ordnung und gerecht.
Unser Mitbewerber beansprucht 1% vom Brutto als Gewerkschaftsbeitrag vom Lohn, Einmalzahlungen, Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Bei der CGPT sind Corona Prämie beitragsfrei, genauso wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld bzw. Sonderzahlungen. Wir erheben einen Beitrag von 0,7%, maximal 26 Euro.

Tarifeinheitsgesetz und GDL-Streik

Eine von der Politik ausgehende Einschränkung der Tarifbindung ist das 2015 verabschiedete Tarif-einheitsgesetz. Damit wird die Tarifarbeit von kleineren Gewerkschaften stark eingeschränkt, bis hin zu ihrer Existenzgefährdung. Das gilt auch für die GDL, die im Wettbewerb mit der größeren EVG steht, die zum DGB gehört. Dass der GDL-Streik u.a. auch um die Existenz der GDL geführt wird, haben zumindest die GRÜNEN begriffen:
Ihr Fraktionsvorsitzender Anton Hofreiter sagte dem rbb (Radio Berlin-Brandenburg), das Tarifeinheitsgesetz verschärfe die Auseinandersetzungen in Unternehmen wie der Bahn. Er forderte, das Tarifeinheitsgesetz wieder abzuschaffen. „Das ist auch nicht überraschend. Das ist damals bei der Verabschiedung 2015 der Bundesregierung prophezeit worden, dass das glatte Gegenteil erreicht wird mit dem Gesetz – nicht weniger Streiks, sondern mehr Streiks – und genau das ist passiert. Wir sind als Bundesrepublik viele Jahrzehnte gut ohne dieses Gesetz ausgekommen, und wenn man die Erfahrung macht, dass ein Gesetz das Gegenteil bewirkt von dem, was man eigentlich wollte, dann sollte man einfach so ein Gesetz aufheben. Man kann auch ein beschlossenes Gesetz schlichtweg wieder streichen, man könnte das auch mal ganz praktisch Entbürokratisierung nennen.“
Dem ist nichts hinzuzufügen.

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