Landesverband NRW
CGPT - einfach - menschlich - gut

CGPT fordert Mitarbeiterbeteiligung

Die CGPT fordert die Postnachfolgeunternehmen Deutsche Post, Deutsche Telekom und Deutsche Bank/PB auf:

• Nicht nur die Aktionäre zu belohnen, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
• Nicht nur hohe Dividenden zu zahlen, sondern auch für die, die den Erfolg erwirtschaftet haben, eine Gewinnbeteiligung zu zahlen.
Dies kann auch durch Aktien geschehen und so die Beschäftigten am Unternehmen zu beteiligen.



Reform Postgesetz - CGPT für
zustellfreien Samstag

Im Postgesetz werden viele Fragen rund um die Brief und Paketzustellung geregelt. Auch legt das Postgesetz derzeit fest, dass der Universaldienst durch 6 Zustelltage erbracht wird. Bei der jetzigen Reform möchte der Gesetzgeber dies auf 5 Tage begrenzen, sowie in der EU üblich.
Die CGPT begrüßt dies, fordert aber, damit für Kunden Planbarkeit gegeben ist, dass die Zustellung von Briefen und Paketen für alle Zustellunternehmen am Samstag ruht.
Dies wäre auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz!
Da die Sendungsmengen dadurch nicht zurückgehen, sind Arbeitsplätze nicht gefährdet. Der Zustellerberuf würde durch einen freien Samstag attraktiver. Das freie Wochenende ist eine der ältesten Gewerkschaftsforderungen.

CGPT fordert Prämie für alle Beschäftigten der Post

Gegenüber dem Personal und Finanzvorstand hat die CGPT eine Prämie wegen der erschwerten Verhältnisse in der Pandemie für alle Beschäftigten der DPAG gefordert. Alle arbeiten bis zum Anschlag und gehen im Umgang mit Kunden ein hohes gesundheitliches Risiko ein.
Daher ist es mehr als gerecht, nicht nur die Aktionäre, sondern auch die Beschäftigten zu belohnen. 



Kein Gewerkschaftsbeitrag auf Corona Zulage

Die CGPT hatte sich im letzten Jahr und auch in diesem Jahr für die Zahlung einer Corona Zulage eingesetzt, damit auch so besondere Härten finanziell abgefedert werden. Im letzten Jahr zahlten Post und Telekom diese Zulage, Beamtinnen und Beamte bekamen diese zusätzlich im Rahmen der Besoldungsanpassung.

Die CGPT erhebt von der Zulage keinen Gewerkschaftsbeitrag.

Der gewerkschaftliche Mitbewerber von der sogenannten Einheitsgewerkschaft betrachtet die Zulage als Sonderzahlung und wird hierfür Gewerkschaftsbeitrag einbeziehen. Der Mitbewerber hatte die Corona Zulage gar nicht gefordert - ja hatte sogar Bedenken, dass dadurch das Tarifergebnis für 2020/2021 schlechter ausfallen könnte.

Wir als CGPT stellen fest:

Wir finden den Corona Bonus in Ordnung und gerecht.
Unser Mitbewerber beansprucht 1% vom Brutto als Gewerkschaftsbeitrag vom Lohn, Einmalzahlungen, Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Bei der CGPT sind Corona Prämie beitragsfrei, genauso wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld bzw. Sonderzahlungen. Wir erheben einen Beitrag von 0,7%, maximal 26 Euro.

Tarifeinheitsgesetz und GDL-Streik

Eine von der Politik ausgehende Einschränkung der Tarifbindung ist das 2015 verabschiedete Tarif-einheitsgesetz. Damit wird die Tarifarbeit von kleineren Gewerkschaften stark eingeschränkt, bis hin zu ihrer Existenzgefährdung. Das gilt auch für die GDL, die im Wettbewerb mit der größeren EVG steht, die zum DGB gehört. Dass der GDL-Streik u.a. auch um die Existenz der GDL geführt wird, haben zumindest die GRÜNEN begriffen:
Ihr Fraktionsvorsitzender Anton Hofreiter sagte dem rbb (Radio Berlin-Brandenburg), das Tarifeinheitsgesetz verschärfe die Auseinandersetzungen in Unternehmen wie der Bahn. Er forderte, das Tarifeinheitsgesetz wieder abzuschaffen. „Das ist auch nicht überraschend. Das ist damals bei der Verabschiedung 2015 der Bundesregierung prophezeit worden, dass das glatte Gegenteil erreicht wird mit dem Gesetz – nicht weniger Streiks, sondern mehr Streiks – und genau das ist passiert. Wir sind als Bundesrepublik viele Jahrzehnte gut ohne dieses Gesetz ausgekommen, und wenn man die Erfahrung macht, dass ein Gesetz das Gegenteil bewirkt von dem, was man eigentlich wollte, dann sollte man einfach so ein Gesetz aufheben. Man kann auch ein beschlossenes Gesetz schlichtweg wieder streichen, man könnte das auch mal ganz praktisch Entbürokratisierung nennen.“
Dem ist nichts hinzuzufügen.

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